JANA SCHULZ

Dramaturgie + Theatermusik

Pressestimmen


Ein poetisch-politisches Kunststück.
Falter über „Seemannsmusik für Sachbearbeiter“

Großartig auch Jana Schulz’ Akkordeonmusik in elektronischer Schräglage.
Der Standard über „Arbeitersaga II“

Jana Schulz am Akkordeon untermalt mit dunkler Stimme und kraftvollen Songs.
Kurier über „Arbeitersaga II“

Annette Isabella Holzmann, Ines Schiller, Bettina Schwarz und Lisa Weidenmüller spielen mit Verve, Jana Schulz glänzt dazu am Akkordeon (und versüßt auch den Umbau mit dem berühmten Arbeiterlied "Wir sind die Bühnenarbeiter von Wien").
APA über „Arbeitersaga II"

Der teilweise sehr anspruchsvolle Text ist wunderbar eingebaut in eine rasante Inszenierung getragen von großartiger schauspielerischer Leistung, dazu singen Jana Schulz und Oliver Welter wunderschöne Lieder von alten und neuen Möglichkeiten.
Neue Wiener Theaterkritik über „Arbeitersaga II“

In grandios unterhaltsamen 80 Minuten schauen wir Schwitters (Manuela Linshalm) und Artmann (Christoph Hackenberg) beim Besuch im Prater oder auch im Puff zu. Sie treffen auf allerlei schräge Typen (weitere Klappmaulpuppen), stets begleitet vom beängstigend stimmigen Akkordeonspiel von Jana Schulz. Martina Gredler hat in „Parterre Akrobaten“ eine witzige Revue aus Texten der Protagonisten zusammengestellt und führt uns damit direkt ins pure Sprachbastelglück.
Falter über „Parterre Akrobaten“

Musik, die man am besten mit "Neue Deutsche Welle trifft Hanns Eisler" umschreiben könnte. Alles ein bisserl seltsam.
Falter über „Berlin Alexanderplatz“

Den ganzen Nachmittag lang konnte man dabei sein, wie faszinierte Kinder die Bassklarinette der auf den Stufen umherwandelnden Susanna Gartmayer bestaunen und Menschen auf Stiegengeländern sitzen oder auf Laternen klettern, um besser zu sehen, wenn die Akkordeonistin Jana Schulz sich für ihr Konzert in den Brunnen setzt. Dass die Lautstärke aus den Boxen für den riesigen Menschenandrang etwas unterdimensioniert war, bringt das interessierte Publikum, genau wie bei all der Musik aus dem Umfeld der Jazzwerkstatt, zum umso genaueren Hinhören: Es zahlt sich aus.
Falter über „Auf die Strudlhofstiege! JazzWerkstatt Wien Festival“

Jana Schulz nimmt mit Harfe und Akkordeon Platz, um die Aufführung von "Der Krieg mit den Molchen" in der Fassung von Martina Gredler zu begleiten. Sanft modernisiert nach dem dystopischen Roman von Karl Čapek aus dem Jahre 1936 (er wurde dafür von den Nazis verfemt) zeigen Aleksandra Ćorović, Jugoslawin - "EX!", wie ihr Kapitän Van Toch, der Molchentdecker, ständig ins Gesicht brüllt -, und Christoph Hackenberg, Tirol (derzeit meist Wien, also auch Ex), mit ihren Puppen wenig Molch, aber dafür viel menschliche Gemeinheit. Auch Brecht - und Melodien von Weill und Eisler - werden großzügig und passend zitiert.
Falter über „Der Krieg mit den Molchen“

Eine tiefschwarze Parabel vom Zustand unserer Welt – humorvoll vom Team des Schubert Theaters in Szene gesetzt. Auf die Zuseherinnen und Zuseher wartet ein unterhaltsamer Abend ohne erhobenen Zeigefinger; eineinhalb Stunden, die wie im Flug vergehen, mit Sätzen, die nachhallen. Wenige Worte, die das System des Kapitalismus vermutlich besser auf den Punkt bringen könnten, als jene von einem findigen Geschäftsmann geäußerten: „Ich weiß nicht was ein Molch ist, ich kenne nur seinen Preis.“ Großes Theater auf kleiner Bühne. Bravo!
Kulturfüchsin über „Der Krieg mit den Molchen“

Die delirierende Imagination des Ich-Erzählers ist schwer an reale Menschen zu binden, die vielen bildungsbezogenen Assoziationen muss man lesen – weshalb Martina Gredler und Jana Schulz, die Regisseurin und die Dramaturgin, in ihrer handwerklich nicht ungeschickten Fassung manches eliminieren und den Text auf 16 Figuren und vier Darsteller verteilen. (...) Ein solch solitäres Stück Literatur ist eine Herausforderung. In manchen Momenten ist der Abend ihm dicht auf der Spur.
Nachtkritik über „Moskau-Petuschki"

So entstehen in der Inszenierung von Martina Gredler zutiefst depressionsfördernde Einsichten in den sowjetischen Alltag jener Zeit. Reinhard Bock (als Wenja), Christine Zart, Meret Engelhardt und Peter Liebaug (in den verschiedensten Rollen) spielen sich die Seele aus dem Leib und lassen die Zuschauer – trotz des minimalistischen Bühnenbilds von Anna-Luisa Vieregge – Enge und Kälte leibhaftig spüren. Die sehnsuchtsvollen russischen Klänge, die Antonia Dering und Kevin Sauer mit Akkordeon und Kontrabass entgegenhalten, machen die Widersprüche noch schmerzhafter.
Main-Post über „Moskau-Petuschki“

Anton Tschechows Stück zeigt, dass der Mensch nicht nur an schweren Schicksalsschlägen, sondern ganz einfach auch an der Leichtigkeit des Seins zerbrechen kann. Regisseur Robin Telfer und Dramaturgin Jana Schulz haben das ursprünglich siebenstündige Stück auf drei Stunden gekürzt und den wesentlichen Kern – nämlich die Frage nach dem Sinn des Lebens - herausgearbeitet.
Regensburger Nachrichten über „Platonow“

Diese Inszenierung von Katrin Plötner und Jana Schulz erfreut aber dennoch, und zwar durch eine geschlossene Ensembleleistung und durch gelungene Bilder: Wie die gute alte Seilmechanik dafür sorgt, dass „Welt 1“ „weggeswosht“ wird und wir uns plötzlich in den Paralleluniversen wiederfinden, das ist durchausein optisches Vergnügen. Aber insgesamt? In einer anderen Welt als der des Jahres 2015 – gerne wieder!
Der Neue Tag über "pest"

Küsperts auf diesen Schicksalsweichen aufgetürmte düstere Visionen sind vogelwild, ganz schön sperrig und ungeheuer unheilsschwanger. Durchaus eine Herausforderung. Katrin Plötner hat nun aus dem Text ein gut funktionierendes, handlich-praktikables, immer noch nicht so ganz leicht konsumierbares Destillat gemacht. Ein Zaumzeug, das den Zuschauer im Bann hält. Der sitzt ganz dada da, sieht viele Rätsel, keinerlei Lösungen – und kommt so gesehen dann doch wieder in der Wirklichkeit an. Im Reich der ungezählten Möglichkeiten hat Katrin Plötner eine sehr gute Möglichkeit gefunden, „pest“ zu inszenieren.
Nachtkritik über "pest"

Zum Come Together – Refugees welcome on stage kamen Hunderte. Was sich gestern Abend im Velodrom abspielte, als sich Regensburger und Flüchtlinge zu einem gemeinsamen Musik-Abend trafen, läst sich schwer in Worte fassen. Das Theater Regensburg hatte zu diesem „Konzert von und für Menschen aus aller Welt“ eingeladen. Auf der Bühne sangen und musizierten internationale Musiker, die am Ende ihrer Flucht in Regensburg angekommen sind, manche erst vor wenigen Wochen. Gemeinsam mit ihnen traten Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Regensburg auf, außerdem Sänger und Djs sowie andere Musiker aus Regensburg. Der Blick ins Publikum bestätigte das, was in Regensburg allgemein zu fühlen ist. Eine nicht erlahmende Willkommenskultur von Seiten der Regensburger einerseits, die Freude darüber, in Regensburg zu sein und teilzuhaben am Kulturleben der Stadt auf der anderen Seite.
Mittelbayerische Zeitung über „Come Together“

Klassische arabische Musik trägt Hammouda Kwayder bei. Mit „syrische Oper“ ist sein Auftritt recht flapsig beschrieben. Der Vergleich mit der großen Form der westlichen Tradition hinkt deshalb, weil die „Maoual“, die er darbietet, eine kleine ist, eine Art „Hinführung“ zu einem klassischen arabischen Lied. „Die Sänger brauchen viel Talent“ erzählt Lobna Meddeb. Für die Maoual sei eine kräftige und ausdrucksstarke Stimme notwendig und die Fähigkeit zu improvisieren, nur wenige könnten sie singen. Es begleitet ihn der Trommler Ahmad Alakam, der ebenfalls aus Damaskus kommt. Sie haben sich in der Notunterkunft in der Clermont-Ferrand-Turnhalle kennengelernt, als Dolmetscherin Lobna Meddeb dafür warb, dass sie sich auf den Aufruf des Theaters hin als Bewerber für das Konzert vorstellen. Dramaturgin Schulz freut sich sehr, dass sich als Gastkünstler und aus den Reihen des Theaters rund ein Dutzend Solisten, Duos und Gruppen meldeten, so dass sie bis 21, 21:30 am Abend Programm machen kann. Ganz fix ist nichts an dem Freitag, für den es keine Durchlaufprobe gab, sondern nur ein Treffen der Künstler. „Ich freue mich, wenn spontan etwas entsteht“, sagt der Intendant. Dramaturgin Jana Schulz, die den Abend mit einer Kollegin moderiert, verspricht eine „eher ruhige erste Hälfte“ „In der zweiten Hälfte gibt es Party-Atmosphäre“.
Mittelbayerische Zeitung über „Come Together“, Reportage